
Features
Komplette Separation von "Hardware" (physikalische Systeme und virtuelle Maschinen) und "Software" (openQRM Server-Images)
Mit openQRM wird physikalische Hardware als "Computing Resource" behandelt und kann jederzeit ersetzt werden, ohne dass der verwaltete Server (das Server-Image) umkonfiguriert werden muss.
Unterstützung für verschiedene Virtualisierungs-Technologien
openQRM unterstützt virtuelle Maschinen in VMware, Xen, KVM und Citrix XenServer und kann diese transparent verwalten und migrieren. Systeme können nicht nur von physikalischen Servern zu virtuellen Maschinen migriert werden (P2V), sondern auch ohne Aufwand von virtuellen Maschinen zurück zu physikalischen Servern (V2P) und von Virtualisierungs-Technologie A zu Virtualisierungs-Technolgie B verschoben werden.
Vollautomatische Nagios-Konfiguration
Nagios ist bekannt dafür ein hervoragendes System- und Service-Überwachungswerkzeug zu sein...aber es ist auch bekannt, dass es sehr komplex und arbeitsintensiv zu konfigurieren ist. Mit openQRM haben wir eine vollautomatische Konfiguration von Nagios mittels "nmap2nagios-ng", das das gesamte openQRM-Netzwerk untersucht und aus den Informationen eine Nagios-Konfiguration erstellt, implementiert. Überwacht werden dann alle Services auf allen Systemen.
Gerade ein paar neue Server bereitgestellt? Mit einem einzigen Mausklick werden sie dem Nagios Überwachungs-Monitor hinzugefügt.
Integriertes Storage-Management
Wir haben uns gefragt "Was ist eigentlich Linux ?".
Es ist eine Kernel-Datei, eine Ram-Disk-Datei, einige Kernel-Modul-Dateien und ein "root"-Filesystem, welches auch aus Dateien besteht.
Wenn also alles nur "Dateien" sind, sollten wir dann nicht auch Linux-Systeme (Server) wie "Dateien" behandeln und zu deren Verwaltung moderne Storagesysteme verwenden anstelle "lokaler Festplatten"?
Gleichzeitig können wir dann von Logical Volume Managern und deren Mechanismen zum schnellen Clonen von Server-Templates mittels moderner Snapshot-Verfahren profitieren. Sollen z.B. 10 neue Server ausgerollt werden, kann so einfach ein bestehendes Server-Image 10 mal dupliziert und die "Clone" direkt zum Deployment bereitgestellt werden.
Weitere Vorteile diese Konzepts sind ein zentralisiertes Backup und Restore und die Möglichkeit von Hot-Backups ohne Service-Downtime.
openQRM unterstützt die folgenden Storage-Typen:
- NFS (NAS)
- iSCSI (iSCSI SAN)
- Aoe/Coraid (AOE SAN)
- NetApp (iSCSI SAN)
- Local-disk (Übertragung von Server-Images auf lokale Festplatten)
- LVM-Nfs (NFS auf LVM2, erlaubt schnelles Cloning)
- LVM-iSCSI (iSCSI auf LVM2, erlaubt schnelles Cloning)
- LVM-Aoe (Aoe auf LVM2, erlaubt schnelles Cloning)
- Equallogic (iSCSI SAN)
- ZFS (iSCSI SAN)
Weitere Informationen
Hochverfügbarkeit und "N-to-1"-Fail-Over!
Um zum Beispiel 10 hochverfügbare Spezialsysteme zu betreiben benötigt man normalerweise weitere 10 "Stand-By"-Systeme. Mit openQRM jedoch benötigt man nur einen einzigen "Stand-By"-Server, der im Fehlerfall eines der 10 Spezialsysteme benutzt wird. Das heißt, man kann 9 "stromfressende", nicht ausgelastete Server einsparen. Perfekt für "Green IT".
Doch openQRM kann noch mehr. Mit openQRM können physikalische Server virtuelle Maschinen als "Hot Stand-By" verwenden und im Notfall vom physikalischem System in eine VM migrieren.
Fertige Server-Templates
openQRM stellt fertige Server-Templates für Debian, Ubuntu, CentOS und openSuse mittels des "Image-Shelf"-Plugins zur Verfügung. Das Plugin erlaubt es auch eigene Server-Templates in verschiedenen Lokationen (lokal, http, https, ftp) bereitzustellen.
Unterstützung verschiedenster Deployment-Methoden
Deployment mit openQRM ist völlig generisch und modular. Im Detail haben wir den Schritt des "Einbinden der Boot-Disk" modularisiert, sodass man von jeglichen Storage-Servern starten kann. Auch kann openQRM Server-Templates von Storage-Typ A nach Storage-Typ B tansferieren. openQRM kann dann diese Server-Templates entweder auf physikalischen Servern oder virtuellen Maschinen starten - es ist Ihre Entscheidung!
Unterstützung verschiedener OS-Distributionen
Wir stellen vorgefertigte openQRM-Server-Pakete für Debian, Ubuntu und CentOS Linux-Distributionen zur Verfügung. Ein einziger openQRM-Server kann unabhängig davon sämtliche etablierten Linux-Distributionen verwalten.
...und vieles mehr
openQRM ist kompakt, einfach zu installieren, sehr entwicklerfreundlich, schnell zu kompilieren und besitzt ein integriertes Packaging-System, das automatisiert Debian-, Ubuntu- oder CentOS-Pakete erstellt. openQRM unterstützt außerdem verschiedene Datenbanksysteme, wie z.B. MySQL, Oracle, DB2 und Postgres.
Wir arbeiten ständig und intensiv daran openQRM zu verbessern!